Life is pain.

Ich bin gerade einfach agressiv.

Nichts läuft wie es soll.

Ich bin einfach die Unfähigkeit in Person in fast allen Fächern.

Ich hasse es.

Ich hasse das Leben im Moment.

 

Gestern mit Anne über Fingerhut und die Möglichkeit sich damit umzubringen geredet... Uns fehlt nur der Fingerhut dazu...

2Blätter genügen schon um ein Pferd umzubringen.

Finde ich gar nicht übel. 

Aber zu laut darf ich das hier nicht sagen. 

Allerdings traue ich mich eh wieder nicht, und ich habe zu viele Pläne und Träume für meine Zukunft.

Was soll ich dann machen, wenn ich erstmal tot bin?

Ich will nach meinem Abi ein Leben haben - und das ist mit dem Tod nicht vereinbar.

 

Ich bin so froh wenn ich von dieser Schule weg bin.

Ich fürchte gerade lasse ich alle schlechte Laune, die ich von daheim morgens netterweise mitkriege, am Ganzen SSD aus, und an Freunden etc und überhaupt.

Wenn ich mein FSJ mache sehe ich meine Eltern erstmal weniger. Am liebsten eben gar nicht, indem ich ausziehe, aber das lässt sich nicht machen...

Also versuche ich meine schlechte Laune mit meinen Aggressionen mal unter Kontrolle zu kriegen bevor ich mich beim Fußballturnier unten mit den anderen Sanis rumschlage.

Juhu. 

 

Hoffe ihr habt bessere Laune und mehr Motivation diese zu erhalten....

Hanna

1 Kommentar 19.12.11 13:28, kommentieren

Und wir tanzten im Schnee vergangnes Jahr...

Dieses Jahr geht auch wieder zu Ende.

Dieses Jahr gibt auch wieder zu denken.

Und die letzte Zeit besonders.

Das Buch, das ich lesen möchte muss ich erst noch schreiben.

Ich habe fast 7 Jahre aufzuarbeiten.

Und diese 7 Jahre drücken mich im Moment auf den Boden.

Ich suche Unterstützung.

Kann aber nicht genau sagen was los ist und was ich brauche.

Und der einzige der mir diese undefinierte Unterstützung geben kann reagiert auf die letzten "Hilferufe" nicht.

Ich fühle mich so im Stich gelassen

 

So viel dazu:

Montag zeigte die Waage 73,4kg an.

Heute 71,2kg.

Es geht rapide abwärts.

Genauso mit meiner psychischen Stabilität.

Ich bin schon wieder um 3 Uhr nachts schweißgebadet aus einem schlechten Traum aufgewacht.

Ich wollte gestern abend schon wieder sterben.

 

Aber wofür habe ich die letzten Jahre so gekämpft, wenn nicht fürs Leben?

Sterben ist keine Option.

3 Kommentare 8.12.11 09:25, kommentieren

Panik - Keiner merkt es

Blasse Narben vom letzten Tag
Lange her doch noch täglich da
Keine Heilung die wirkt
der Schmerz pocht
ich hoff’, dass es mit der Zeit besser wird
Diese Welt zieht an mir vorbei
Viel zu schnell als das ich begreif
Wie es weiter gehen könnte
Ich finde kein Ende
Und frag mich ob du das weißt

Refrain:

Keiner merkt es wenn ich heut Nacht untergeh
Kaltes Wasser, das mich in die Stille zieht
Niemand da wenn die Ewigkeit mich umgibt
Narben verblassen nie

Und ich öffne die Augen weit
Sehe nichts außer der Gestalt
Die ich früher mal hatte
als ich kämpfen konnte
heute bin ich
diesen Dreck einfach viel zu leid
ich hab mich so zerrissen
ich will nichts mehr wissen
Die Flucht aus der Einsamkeit

Refrain:

Keiner merkt es wenn ich heut Nacht untergeh
Kaltes Wasser, das mich in die Stille zieht
Niemand da wenn die Ewigkeit mich umgibt
Narben verblassen nie

Keiner merkt es wenn ich heut Nacht untergeh
Kaltes Wasser, das mich in die Stille zieht
Niemand da wenn die Ewigkeit mich umgibt
Narben verblassen nie
Narben verblassen nie

Keiner merkt es wenn ich heut Nacht untergeh
Kaltes Wasser, das mich in die Stille zieht
Niemand da wenn die Ewigkeit mich umgibt
Narben verblassen nie

Keiner merkt es wenn ich heut Nacht untergeh
Kaltes Wasser, das mich in die Stille zieht
Niemand da wenn die Ewigkeit mich umgibt
Narben verblassen nie
Narben verblassen nie

1 Kommentar 6.12.11 13:51, kommentieren

Alle Jahre wieder...

... kommt die Winterdepression.

Gestern kaum gegessen.

Heute wohl auch eher weniger Essen.

Ja, ich mag den Hunger wieder.

Das leere Gefühl im Bauch.

 

Aber ich mag nicht die Panikattacken der letzten Tage und Nächte.

Und die Träume.

Ich mag nicht mehr. Ich mag nicht mehr. Ich mag nicht mehr.

 Die letzte Nacht habe ich nur Dank Tavor relativ ruhig geschlafen...

aber entsprechend müde bin ich jetzt noch.

 

Ich sollte vielleicht einfach wieder malen, zeichnen, musik machen, schreiben.

Denn was genau mich so fertig macht kenne ich noch nicht.

Ich weiß nur, dass an der Geschichte die ich über mich bisher kenne irgendwas nicht stimmt. Die Jahreszeit passt nicht, glaube ich.

Aber kann ich mich so in der Jahreszeit irren, wenn ich doch so viele anderen Details noch weiß?

6.12.11 08:46, kommentieren

Vergleiche

1. Dezember 2005.

Es ist Abend.

Ich habe mir gerade mit meinen Eltern gestritten - nichts ungewöhnliches. Passiert fast täglich.

Aber neulich habe ich so ein Buch gesehen.

Da geht es um ein Mädchen, das sich selbst verletzt.

Ist das denn vorstellbar? Jemand schneidet sich selbst absichtlich in die Haut?

Jemand möchte bluten, den Schmerz spüren?

Jemand schadet sich bewusst?

Nein, das könnte ich nie.

 - dachte ich - 

Aber da ist ein Bild in meinem Kopf.

3 paralelle rote Linien auf meinem Arm. In meiner Hand der Cutter, der neben meinem Bett auf dem Schreibtisch liegt.

Und dazu ist das Gefühl. Dass ich meinen Eltern endlich alles heimzahlen könnte, meiner Klasse - meinen "Freunden" - zeigen könnte, wie sehr sie mich verletzen.

Das Gefühl, dass die paar Schnitte alles ändern würden.

 - nein, ich kann das doch nicht. - 

Beweis mir dass du das nicht kannst!

Los, nimm den Cutter!

Und zeig mir, dass du dich damit nicht schneiden kannst.

 

 

Das war heute vor 6 Jahren. 1. Dezember 2005.

Und dass ich mich schneiden konnte, brauch ich wohl nicht mehr zu sagen.

Es wurden noch nicht ganz Schnitte, mehr Kratzer. Aber genug um noch Tage danach zu brennen.

Und vor allem genug, um mich letzten Endes komplett zu verunsichern, und schießlich auch dahin zu bringen wo ich heute bin.

Die nächsten Tage hatte ich solche Angst vor mir, vor dem, was ich mir antun könnte.

Und meine größte Angst war irgendwann mit total vernarbten Armen in der Klapse zu landen. Irgendwann total durchzudrehen, einfach gestört und nicht normal zu sein.

Für mich waren diese drei Kratzer eine riesig große Sache.

Aber dass ich diese Aktion wiederhole, konnte ich doch nicht verhindern.

Das Gefühl war ja da.

Das Gefühl, dass mir ein Teil des Schmerzes dadurch genommen wird.

Dass es einfach gut tut.

 

Und ich fand einfach keinen Ausweg mehr.

Reden?

Fehlanzeige!!!

 

Der Tag macht mich nachdenklich.

Aber ich verlgeiche mich von heute mit dem ich das ich damals war.

Ich habe einiges geschafft.

Trotz - oder vielleicht gerade wegen dieser Probleme.

 

Seltsame, schlechte und gute 6 Jahre...

2 Kommentare 1.12.11 09:15, kommentieren

Hunger

Heute morgen genoss ich richtig das Gefühl hunger zu haben.

Dieses Loch in meinem Magen.

Naja, das hielt an bis ich in der Pause gegessen habe.

Erst ein belegtes Brötchen und dann noch Ein Überaschungsei, ein Kinder-Countrie und ein Kinder-Riegel....

Das wars dann mit dem Hungern...

Aber was wenn ich heute einfach nichts mehr esse?

Was wenn ich morgen einfach wieder einen kompletten Fastentag einlege?

Was dann?

 

Irgendwie muss ich mir wieder beweisen, dass ich auch anders kann.

Dass ich die Kontrolle habe...

 

Mhm.... schlecht.

30.11.11 11:01, kommentieren

Freunde, die für dich da sind...

Samstag

... hat gut angefangen.

 Ich hatte Sanitätsdienst, hatten da nix zu arbeiten gehabt. Also erstmal optimal.

Meine Eltern waren schon unterwegs als ich wieder heim kam - Ein Abend sturmfreie Bude. Das muss man nutzen!!

Ich hatte auch zum DVD Abend schon eingeladen.

Meinen Freund, ein paar Freunde die ich über ihn kenne und zwei Freundinnen von mir.

Dass die beiden Lisas abgesagt haben konnte ich verstehen, hat eben schlecht gepasst.

Ein feste Zusage hatte ich. Und diese Person hat mich am meisten hintergangen.

Mein Freund hat mir dann irgendwann geschrieben, dass die anderen auf einen Spieleabend gehen - bei eben dieser Person, die schon zugesagt hatte.

Damit war der Abend für mich gelaufen. Alle - außer meinem Freund - hatten abgesagt. 

Und ich wollte dann nurnoch allein sein. Hab ihm auch gesagt, dass ich lieber allein wäre. Und er konnte es verstehen.

Aber ich vermisse ihn... ganz egal ob ich Nähe gerade zulassen kann oder nicht. Ich vermisse seine Nähe...

 

Sonntag

... war ich dann Tamara im Krankenhaus besuchen.

Ihr gehts soweit ganz gut, sie verträgt die Chemo gut, und die schlägt auch gut an.

Als ich heimkam  durfte ich mir gleich wieder gemecker von meiner Mutter anhören... Endlos.

Bis mein Onkel angerufen hat und uns mal gesagt hat wie es meiner Tante geht...

 Es geht schon besser, sie hat mehr kraft, und überhaupt...

 

Aber der Samstag Abend hat mich so übelst runtergerissen...

Ich hatte mich eben unheimlich darauf gefreut. Es waren bisher immer total schöne Abende mit allen...

 

Und bis Sonntag abend hatte sich das eben nicht gelegt...

Eher kam immer wieder noch was dazu.

Meine Mutter, die an jeder Kleinigkeit rumnörgelt.

Sogar, wenn ich mir abends Pizza mache, meckert sie daran rum, weil sie keinen Hunger hat... (Logik????)

 Und dann lese ich im Internet über das Stadium vom Krebs auch nur schlechtes.

An dem Abend konnte ich nicht mehr.

 

Und nur alles konnte ich nicht fassen gestern.

Einzelheiten ja. Aber nicht das ganze.

 

Steht man mittendrin in einem Kunstwerk, sieht man vielleicht ein paar Einzelheiten, die einem sonst verboren bleiben, aber das Ganze sieht man nicht. Aus den Einzelheiten kann man nicht sagen, wie das Ganze aussieht...

 Solange ich nicht das Ganze sehen kann, kann ich auch nicht genau sagen was jetzt mein Problem ist.

Ich kann eben nur die Einzelheit sehen, und beschreiben, und überhaupt fassen. Nicht, wo das Hauptproblem liegt.

 Und da hilft auch reden erstmal nicht.

Ablenken, eine Nacht drüber schlafen. Einen Tag einfach überleben.

 

Weil mehr zählt nicht. Nur überleben.

 

Und einige Kommentare bringen in den Situationen nur, dass ich danach, wenn ich darüber reden könnte, wenn ich das Ganze eben wieder sehe, nicht mehr darüber reden will. Und irgendwann wieder gar nciht reden kann.

Ich mag währendessen "egoistisch" sein, aber das muss auch mal sein. (Ich weiß, auch wieder egoistisch...)

 

Fertig.

Langer Eintrag.

Ich bin müde, ich brauch einfach wieder Kraft, aber die bringt mir keine 24Stunden Schlaf zurück, auch nicht ausreichend Essen und überhaupt...

Heute fehlt mir die Kraft zum Leben.

Diese Woche erlaube ich mir ein Überleben, am Wochenende wird Kraft getankt.

1 Kommentar 21.11.11 16:51, kommentieren

Ich und Ich - Dienen

Du sagst du beugst deine Knie vor niemand
du sagst dass dich niemand bestimmt
du sagst du bewegst deinen Arsch für niemand
und dass niemand dir was nimmt
du sagst du verschenkst deine Zeit an niemand
und dass du auf niemand schwörst
du sagst deine Liebe bekommt niemand dass du niemand gehörst

Du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weicher ist und zarter als du
du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weiser ist und stärker als du

Ich weiss du bist der Sklave von niemand und dass dich niemand regiert
du bist der Affe von niemand weil niemand dich dressiert
du bist nur Dreck für niemand weil deine Liebe niemand heißt
du musst dich trennen von niemand weil niemand auf dich scheißt

Dein armes krankes Herz wird in Liebe getränkt sein
jede Herrlichkeit auf Erden wird auch dir geschenkt sein
jemand liebt dich

Auch du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weicher ist und zarter noch als du
du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weiser ist und stärker noch als du

Auch du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weicher ist und zarter noch als du
du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weiser ist und stärker noch als du

Dein armes krankes Herz wird in Liebe getränkt sein
jede Herrlichkeit auf Erden wird auch dir geschenkt sein
sieh die Wunder und Zeichen sind schon geschehn
jemand liebt dich und wird an deiner Seite gehen oh

Auch du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weicher ist und zarter noch als du
du wirst irgendwann jemandem dienen
jemand der weiser ist und stärker noch als du

Jemand liebt dich... jemand liebt dich
jemand liebt dich und will an deiner Seite gehen

21.11.11 16:18, kommentieren

Träume, Botschaften des Unterbewusstseins?

Stimmt das? Sind Träume einfach Wünsche und Ängste unseres Unterbewusstseins?

Wenn ja... dann....

 

Heißt das, dass ich mir wohl immernoch wünsche "perfekt" zu sein, dünn zu sein... 

Aber ich habe auch Angst, dass das den Tod bedeuten könnte?

Dass ich daran sterben könnte?

 

Klar, Untergewicht heißt, dass ich mein FSJ nicht machen könnte - körperlich wäre ich zu schwach.

Untergewicht heißt dass ich wahrscheinlich auch nicht die Kraft für das Studium hätte.

Untergewicht - und tiefer in die Essstörung reinrutschen - würde für mich  heißen, dass meine anderen Träume nicht mehr gehen würden... oder nur sehr sehr schwer.

 

Verdammte Störungen. Was haben wir uns damit nur angefangen????

2 Kommentare 18.11.11 10:28, kommentieren

Traum vom Dünn sein = Traum vom Tod ????

Ich hatte heute Nacht mal wieder einen seltsamen Traum...

Ein Traum vom Dünn sein... Ja, ich war dünn.

Wahrscheinlich für viele zu dünn, aber es gefiel mir.

Diese typischen Merkmale, die denke ich jeder von uns mal erreichen wollte: Man konnte jede Rippe sehen, die Schlüsselbeine standen deutlich hervor, die dickste Stelle am Arm war der Ellenbogen, und an den Beinen die Knie, die Hüftknochen waren auch deutlich sichtbar.

Ich war einfach dünn...

Ich war federleicht...

Zumindest soweit war es ein echt schöner Traum...

Ich hatte auch alles unter Kontrolle, keine Fressattacken, kein Schneiden, Selbstbeherrschung bis zur Perfektion.

In meinen Augen war ich fast perfekt.

Traumhaft eben.

 

Doch auch im Traum läuft nicht alles perfekt.

Der Traum endete damit, dass ich starb.

Naja, zumindest bin ich zusammengebrochen... und im Traum weiß man ja alles... daher wusste ich in dem Moment, dass ich sterbe...

Ist daher der Traum vom Dünn sein auch ein Traum vom Tod?

Wird der Wunsch dünn zu sein irgendwann im Tod enden?

Zwingend?

 

Es lässt mich nachdenken...

Aber ich möchte immernoch dünn sein...

Ich bin zu schwach.

Ich habe zu wenig selbstdisziplin...

Ich kann gar nichts... nichtmal nach meinen eigenen Regeln leben.

1 Kommentar 17.11.11 22:10, kommentieren